Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| MEDIZIN.– SELLE, Christian Gottlieb: Rudimenta pyretologiae methodicae. Berlin (Himburg), 1773. 319 S., 9 Bl. mit zahlr. Vignetten und ein von Berger gestochener Titeil. HLdr der Zeit mit goldgeprägtem Rücken. Kanten etwas berieben, NaV, sehr feines Ex.
Seltene EA des frühen Werkes des Leibarztes Friedrichs des Großen. Der Sohn eines Grobschmiedes verlor früh seinen Vater. Im Alter von sechs Jahren kam er nach Berlin, wo seine Mutter den Apotheker Koehler geheiratet hatte. Zunächst erlernte er das Apothekenwesen bei seinem Stiefvater, dann studierte er in Berlin, Göttingen und Halle Medizin, promovierte 1770 mit der Arbeit Methodi febrium naturalis rudimenta und praktizierte seitdem als Arzt in Berlin. Gegen den Widerstand von Christian Andreas Cothenius wurde er als Arzt an der Charité angestellt. Seine hier gesammelten praktischen Erfahrungen legte er in seinem Werk „Medicina Clinica“ nieder, das von 1781 bis 1801 acht Auflagen erreichte. Besondere Bedeutungen hatten dabei seine Ausführungen zum Kindbettfieber. Nach dem Tod des mit ihm befreundeten Arztes Muzel 1785, konnte er dessen Stellung als Leibarzt Friedrichs des Großen erlangen. Später behandelte er auch Friedrich Wilhelm II. und Friedrich Wilhelm III. Im Jahr 1786 wurde er Mitglied der Akademie der Wissenschaften. 1795 bereiste er Südpreußen, wo er eine Untersuchung zur hohen Sterblichkeit in der Provinz und zum Zustand der dortigen Hospitäler führte. Hierfür zum Königlichen Geheimen Rat ernannt, wurde er schließlich 1798 zweiter Direktor des „collegium medico-chirurgicum“. Selle publizierte in Gegnerschaft zu Kant mehrere Werke. – Er war Mitglied der Geheimen Berliner Mittwochsgesellschaft. In erster (1778–1792) und zweiter Ehe (1792–1798) war er mit Töchtern des Anatomen Johann Friedrich Meckel verheiratet. Seine dritte Ehefrau (? 1798) überlebte den 1800 an Tuberkulose verstorbenen Selle. (Wikipedia) |
190,-- | ![]() |
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| MEDIZIN.– SELLMER, Anna: Beitrag zur diagnostischen Klärung von Ascitesfällen bei Säuglingen. Inaugural-Dissertation. Quakenbrück (Trute), 1932. 16 S. OBr.
EA. Schlagwörter: Erstausgaben |
5,-- | ![]() |
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| MEDIZIN.– SEMELAIGNE, René: Les Pionniers de la psychiatrie française avant et après Pinel. 2 Bände. Paris (Baillière), 1930-32. 4°. 356, 284 S. OKart mit Umschl. vereinzelt braunfleckig.
EA. René Semelaigne war ein französischer Psychiater und Biograf, der in Neuilly-sur-Seine geboren wurde. Er war der Sohn des Psychiaters Armand Semelaigne und ein Großneffe von Philippe Pinel. Als Psychiater war er Direktor des Maison de santé de la Folie Saint-James à Neuilly. (Wikipedia) |
200,-- | ![]() |
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| MEDIZIN.– SEMMELWEIS, Ignaz Philipp: Gesammelte Werke. Hrsg. von Tiberius von Györy. Unveränd. Neudr. der Ausagbe Jena, Fischer, 1905. Wiesbaden (Sändig), 1967. Oktav. VI, 604 S. mit dem Portrait von Semmelweis u.e. Abb. seines Grabmals. OLn mit Goldprägung. Vorsätze mit kleinen Kleberesten. | 45,-- | ![]() |
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| MEDIZIN.– SEYFERT, Hermann: Die Flebotomia Richardi. Inaugural-Dissertation der Universität Leipzig. Leipzig, (1924). 4°. 42 Bl. auf Durchschriftpapier. neues Ln mit Goldprägung. Ordnungsgemäß ausgesondertes Bibliotheksexemplar (Rückenschild, Stempel).
Schlagwörter: Militaria |
5,-- | ![]() |
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| MEDIZIN.– SIEBOLD, Elias von: Handbuch zur Erkenntniss und Heilung der Frauenkrankheiten. 2. Band. 2. sehr vermehrte Ausgabe + Erstausgabe. 1.– 3. Abschnitt in 2 Bänden. Frankfurt am Main (Varrentrapp), 1823 – 1826. 631, 751 (1) S. mit dreiseitigem Rotschnitt. Pb ca 1900 mit goldgeprägten Lederrückenschildern. NaV, NaT, Titel leichrt gebräunt, insgesamt gutes Ex.
Der seltene 3. Abschnitt in EA. Adam Elias von Siebold, auch Johann Elias Cosmas Adam Siebold (* 5. März 1775 in Würzburg; † 12. Juli 1828 in Berlin) war ein deutscher Gynäkologe, Geburtshelfer und Hochschullehrer. (Wikipedia) |
120,-- | ![]() |
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| MEDIZIN.– SIEBOLD, Elias von: Lehrbuch der Geburtshülfe zum Unterricht für Hebammen. 4. durchges. und verb. Aufl. Würzburg, Stahel, 1822. XVI, VIII, 405 S., 7 Bl. mit 1 Kupfertafel als Frontispiz. Pb der Zeit. Papier etwas gebräunt, insgesamt ordentlich.
Adam Elias von Siebold, vor 1801 Adam Elias Siebold, auch Johann Elias Cosmas Adam Siebold (* 5. März 1775 in Würzburg; † 12. Juli 1828 in Berlin) war ein deutscher Geburtshelfer, Gynäkologe und Hochschullehrer. Er war Professor der Geburtshilfe sowie Lehrstuhlinhaber in Würzburg und Berlin. (Wikipedia) |
100,-- | ![]() |
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| MEDIZIN.– SIEGLBAUER, Felix: Lehrbuch der normalen Anatomie des Menschen. 4. vollst. umgearb. Aufl. Berlin/Wien (Urban & Schwarzenberg), 1940. 4°. XV, 760 S. OLn. gutes Ex. | 25,-- | ![]() |
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| MEDIZIN.– SILBERMARK, Moritz Viktor: Die Pfählungsverletzungen. Wien, Leipzig (Deuticke), 1911. Gr. 8°. 3 Bl., 187 S. mit zahlr. Abb. OKart. in Pb der Zeit. Ordnungsgemäß ausgesondertes Bibliotheksexemplar (Rückenschild, Stempel).
seltene EA. Der Wiener Chirurg Moriz Viktor Silbermark erwarb im 1. Weltkrieg große Verdienste als Armeekonsiliarius der Armee Boroevic v. Bojna. Er reorganisierte ab 1929 die Österr. Ges. vom Roten Kreuz als deren San.referent und Gen.chefarzt. Er wirkte maßgebl. an der Gründung einer Pflegerinnenschule im Rahmen des Roten Kreuzes mit und förderte dessen Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr. Seinen wiss. Ruf erwarb er sich durch zahlreiche Publ. auf dem Gebiet der Chirurgie sowie der Notfallmedizin. U. a. bearb. und ergänzte er die Publ. seines Lehrers Mosetig v. Moorhof „Die Erste Hilfe bei plötzlichen Unglücksfällen. Für Samariter dargestellt“ (4. vermehrte Aufl. 1911) sowie Anton Jerzabeks „Samariterbuch. Gemeinverständliche Darstellung der gesamten Nothilfeleistung bei Unglücksfällen und plötzlichen Erkrankungen, …“. Er intensivierte die praxisbezogene Ausbildung und versah seine Publikationen vermehrt mit Abbildungen. (Österreichisches Biographisches Lexikon) Schlagwörter: Militaria |
120,-- | ![]() |
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| MEDIZIN.– SIMON THOMAS, Abraham Everard: Das schraeg verengte Becken von Seiten der Theorie und Praxis. Nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft ; Leyden, Hazenberg, 1861. Fol. VI S., (1 Bl.), 68 S. + 1 gef. Tab. und 7 getönte lith. Tafeln. OHLn. Einband angeschmutzt, Titelseite mit Eckreparatur, StaT, sonst gutes Ex.
Seltene EA. Abraham Everhard Simon Thomas (1820-1886), studierte in Leyden, wo er 1845 promovierte. Er liess sich in Rotterdam nieder, wurde jedoch nach Leyden als Professor der Geburtshilfe und Gynäkologie berufen. Hier fing er (da die durch Du Pin früher für den geburtshilflichen Unterricht gestiftete Poliklinik ganz vernachlässigt war) bald an, eine geburtshilfliche Poliklinik zu eröffnen, und hat dadurch das Material für den Unterricht, speziell für den praktischen Teil, so vergrössert, dass es fast nie an Wöchnerinnen mangelt, welche in ihrem eigenen Hause die nöthige Hilfe von den Studierenden empfangen, eine Methode, welche für die selbständige Entwicklung der Jüngeren selbstverständlich von grossem Einfluss war. Auch sein theoretischer Unterricht wurde von jedem seiner Schüler als vortrefflich gerühmt. Seine Monographie „Das schräg verengte Becken“ gilt bei Sachverständigen für eine echt klassische Arbeit. Sein Vorschlag, beim verengten Becken nicht auf die Füße, sondern auf die Knie zu wenden, ist seit dem fast überall angenommen. (Hirsch V, S.407f. + VI, S.1007; Fasbender, S.356) |
450,-- | ![]() |
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Einträge 13131–13140 von 20804
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